10. Juni 2020

Freie Wähler ziehen „Lehren aus Corona“ – mit Reformideen in vielen politischen Bereichen

Von links: die Abgeordneten Joachim Hanisch, Rainer Ludwig, Susann Enders, Florian Streibl, Tobias Gotthardt, Dr. Fabian Mehring, Bernhard Pohl und Hans Friedl.
Von links: die Abgeordneten Joachim Hanisch, Rainer Ludwig, Susann Enders, Florian Streibl, Tobias Gotthardt, Dr. Fabian Mehring, Bernhard Pohl und Hans Friedl.

Brennglaseffekt auf Fehlentwicklungen

Die Corona-Krise habe jede Menge Schwachstellen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft offenbart, meinen die Freien Wähler. Und präsentieren selbstbewusst ihr „Feuerwerk an politischen Ideen“, um entgegenzusteuern. Als Kritik am Koalitionspartner CSU und Markus Söder wollen sie ihren Vorstoß nicht verstanden wissen. Auch wenn es aktuell in der Koalition etwas kriselt.
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„Die Finanzierung durch Fallpauschalen wirkt sich gerade auf kleinere Krankenhäuser nachteilig aus“, betont die gesundheitspolitische Sprecherin Susann Enders. Nicht nur in Zeiten von Corona. Sie fordert eine Sockelfinanzierung für die Kliniken, mit der Häuser ihre Fixkosten decken können. Denn müssten finanzschwache Kliniken schließen, sei die so wichtige flächendeckende und wohnortnahe Krankenhausstruktur in Bayern in Gefahr. (…)