Susann Enders
 

Landkreis
Weilheim-Schongau

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Website der "Freie Wähler - Landtagsfraktion":
www.fw-landtag.de

Website der „Freien Wähler Weilheim-Schongau":
www.fw-weilheim-schongau.de

Website der "Freien Wähler Weilheim" :
www.fw-weilheim.de

Website des "VdK Bayern" :
www.vdk-bayern.de

Pressemitteilungen

11.07.2019

Enders: Stiftung „Obdachlosenhilfe Bayern" kommt

Susann Enders, Sprecherin für Soziales, Familie und Kinder der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion zum Bericht des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales "Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Bayern - Stiftung des Freistaates", der heute im Landtagssozialausschuss vorgestellt wurde:

„Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens durch widrige Umstände in eine soziale Notlage geraten. Kein Dach mehr über dem Kopf zu haben, ist eine extreme Form davon. Uns FREIEN WÄHLERN ist wichtig, dass sich die Staatsregierung der Wohnungs- und Obdachlosen intensiv annimmt. Die grundsätzliche Zuständigkeit bei Beratungs- und Unterstützungsangeboten für wohnungslose Menschen liegt bei den Kommunen – den Gemeinden, Städten, Landkreisen und Bezirken, sodass immer auch örtliche Bedarfe Berücksichtigung finden sollen. Dennoch wollen wir die Kommunen mit dieser Aufgabe nicht allein lassen. Mit unserem Koalitionspartner haben wir vereinbart, die Stiftung „Obdachlosenhilfe Bayern" zu gründen. Dafür sind in den kommenden zwei Jahren insgesamt fünf Millionen Euro eingestellt worden. Mit den Stiftungsmitteln wollen wir aktive finanzielle Hilfe leisten – und zwar dort, wo sie gebraucht wird: in den Beratungsstellen, den Koordi­nierungsstellen der Wohnungslosen­hilfe, bei der Bahnhofsmissionsarbeit und Modellprojekten. Das soziale Netz in Bayern ist eng geknüpft; wer arm ist oder seine Arbeit ver­liert, der erhält Unterstüt­zung vom Sozialamt. Doch die Realität ist auch: Die üblichen Mechanismen der Auffanghilfe greifen bei von Wohnungslosig­keit bedrohten oder be­troffenen Menschen nur selten. Ihnen fällt es häu­fig schwer, bei Behörden um Hilfe zu bitten. Gerade deshalb dürfen wir diese Menschen mit ihren Problemen nicht allein lassen."
zur FREIE WÄHLER Landtagsfraktion

 

05.06.2019

FREIE WÄHLER halten weiteres Versprechen: Kommunale Schwimmbäder werden gezielt gefördert

München. Gute Nachrichten für die Schwimmkompetenz von Kindern und Jugendlichen: Die Bayerische Staatsregierung wird die im Koalitionsvertrag vereinbarten jährlich 20 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder nunmehr im Rahmen eines Sonderprogramms Schwimmbadförderung umsetzen. Interkommunale Lösungen werden wir dabei besonders berücksichtigen", verspricht Joachim Hanisch, kommunalpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Mitglied des Landtagsinnenausschusses.
(...)
Die FREIEN WÄHLER hatten sich seit Jahren für eine bessere Finanzierung kommunaler Sportstätten eingesetzt, nachdem eine Sachverständigenanhörung im Bayerischen Landtag vergangenes Jahr ergeben hatte, dass immer weniger Kinder und Jugendliche in Bayern schwimmen können. Mitverantwortlich dafür sei auch der teils beklagenswerte Zustand zahlreicher kommunaler Schwimmbäder – weil viele Bürgermeister sich die Sanierung ihres Bades schlicht nicht mehr leisten konnten, so die Bewertung der Sachverständigen im Februar 2018.

Hanisch: „Das jetzt mit dem Koalitionspartner abgesprochene Sonderprogramm ist für uns FREIE WÄHLER nur der Einstieg in eine noch stärkere Förderung kommunaler Schwimmbäder. Denn auf die sieben Regierungsbezirke Bayerns heruntergebrochen reichen 20 Millionen Euro im Jahr nicht aus, um den gewaltigen Sanierungsstau ausbügeln zu können."
ganze Meldung lesen: fw-landtag.de

 

05.06.2019

Häusler und Streibl: Bayern wird seiner Vorreiterrolle bei erneuerbaren Energien wieder gerecht – dank der FREIEN WÄHLER

... „Wir FREIE WÄHLER setzen auf mehr Sonnenenergie sowie neue Reserve-Kraftwerke – und beweisen damit in der schwarz-orangen Koalition klares Profil. Es ist dem Kraftakt von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und einem Antrag unserer Fraktion zu danken, dass der Koalitionspartner sich entsprechend bewegt hat – ein Riesenerfolg. Nachdem der Bund die förderfähige Kulisse für Photovoltaikanalagen mehr als verdoppelt hat, haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Bayern davon profitiert. Immerhin kann Photovoltaik grundlastfähig sein – wenn wir uns intelligenter Speichertechnologien bedienen. Besonders wichtig ist uns beim Ausbau erneuerbarer Energieträger, dass die Faktoren Naturschutz, Landwirtschaft und bezahlbare Energie gleichermaßen berücksichtigt werden. Der Freistaat wird seiner Vorreiterrolle bei der Förderung erneuerbarer Energien endlich wieder gerecht – gut so!"
Weiterlesen: fw-landtag.de/

 

29.05.2019

Fraktion in der Region – FREIE WÄHLER Landtagsfraktion zu Besuch in Weilheim

Weilheim/München. Florian Streibl, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion ist derzeit im Freistaat unterwegs, um sich mit den Abgeordneten direkt vor Ort über kommunalpolitische Themen auszutauschen und sich ein Bild von regionalen Problemstellungen zu machen. „Die Stimmkreis-Büros unserer Abgeordneten sind das Bindeglied zwischen Landtag und Region", betont Streibl. „Uns FREIEN WÄHLERN ist es wichtig, die Sorgen und Probleme der Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort abzuholen, um diese ungefiltert in unsere parlamentarische Arbeit im Bayerischen Landtag einfließen lassen zu können und so die Sichtbarkeit der Regionen zu stärken", so Streibl weiter.

Heute ging es für den Fraktionsvorsitzenden und einige Mitarbeiter/innen der Fraktion in das Weilheimer Abgeordnetenbüro zu Susann Enders, Gesundheitspolitische Sprecherin sowie Sprecherin für Soziales, Familie und Barrierefreiheit der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion.
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Besonders beschäftigt haben die Menschen in der Region in letzter Zeit die Änderungen bei den Strassen-Ersterschliessungsabeiträgen (Strebs) und den Neuerungen bei den Strassenausbaubeiträgen. (Strabs), berichtete Frau Enders. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat die wichtigsten Fragen und Antworten hierzu auf ihrer Internetseite www.fw-landtag.de bereits zusammengefasst. Thema war auch die Schülerbeförderung.
Susann Enders: „Hier werden wir uns seitens der Fraktion nochmal mit dem Finanzministerium austauschen. Die aktuelle Förderrichtlinie ist an einigen Stellen weder für die Kommunen noch für die Eltern zweckdienlich.
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Von links nach rechts: Susann Enders, Florian Streibl, Romana Asam (sitzend), Petra Ranke
Fotos: Gottfried Obermair

 

25.05.2019

Netz gegen sexuelle Gewalt e. V. erhält Anschubfinanzierung aus dem bayerischen Staatshaushalt.

100.000 Euro werden in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die Weilheimer Abgeordnete der Freien Wähler, Susann Enders, hat sich für die Unterstützung des gemeinnützigen Vereins stark gemacht.
Susann Enders: „Es freut mich sehr, wenn Landespolitik nicht theoretisch, sondern konkret in unserem Landkreis wirken kann."

Der Verein hat sich seit seiner Gründung stets weiterentwickelt. Hauptanliegen ist die Unterstützung betroffener Kinder, und Jugendlicher, die sexuelle Gewalt erleben mussten. 119 Jugendliche hat der Verein in den letzten 4 Jahren intensiv betreut.
Beratungen bietet der Verein für alle Einrichtungen mit pädagogischem Auftrag. Aber auch für Kinderärzte, medizinische Fachkräfte oder freie Mitarbeiter auf Kinderstationen sowie in logopädischen Praxen, die keinen pädagogischen Auftrag aber engen Kontakt zu Kindern haben, berichtet der Verein auf seiner Homepage http://www.beratungsstelle-netz.de.
Auch für Richter, Staats- und Rechtsanwälte, die mit der Ermittlung, Verhandlung oder gerichtlicher Vertretung von Kindern und Jugendlichen in Fällen von sexueller Gewalt befasst sind, steht der Verein zur Verfügung.
Die Beratungen sind kostenfrei, auf Wunsch anonym und unterliegen der Schweigepflicht in ihren gesetzlichen Grenzen.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Prävention. Hierzu bietet das Netz bisher ca. 10 Schulungen und Workshops pro Jahr an. Um auch die Prävention verstärkt in den Fokus rücken, wünscht sich Susann Enders, MdL die Entwicklung eines bayernweiten Netzes gegen sexuelle Gewalt, woran sie derzeit als Landtagsabgeordnete arbeitet.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Vereins „Netz gegen sexuelle Gewalt e. V." am 24. Mai 2019 in der Weilheimer Gaststätte Neuner wurde auch der Vorstand neu gewählt. Einstimmig wurden Frau Dr. Lammerer zur 1. Vorsitzenden, Frau Dr. Ulrike Leimig zur 2. Vorsitzenden und Frau Angelika Flock in den Vorstand gewählt. Frau Susann Enders beglückwünschte die frisch gewählten Vorstandsmitglieder.

Susann Enders: „Ein breit aufgestelltes Netz gegen sexuelle Gewalt würde dem Staat nicht nur hohe Sozialfolgekosten einsparen, sondern ist insbesondere geeignet, unermesslich viel Leid zu verhindern."

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Von links: Frau Angelika Flock (Mtgl. des Vorstands), Frau MdL Susann Enders, Frau Dr. Lammerer (1. Vorsitzende) und Frau Dr. Leimig (2. Vorsitzende)

 

25.05.2019

ImageFREIE WÄHLER fordern wirksame Maßnahmen gegen K.o.-Tropfen

Enders: Missbrauch von GBL massiv eindämmen

München. In Bayern kommt es immer wieder zu Straftaten wie Vergewaltigung oder Raub an wehrlosen Personen, denen vorher unbemerkt die Substanz Gamma-Butyrolacton (GBL) verabreicht wurde – im Volksmund als „K.-o.-Tropfen" bekannt. Diesen kriminellen Missbrauch möchte die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion mit einem Dringlichkeitsantrag bekämpfen. Ihre gesundheitspolitische Sprecherin Susann Enders warnt, dass die Opfer den hinterhältigen Angriffen in bewusstlosem Zustand hilflos ausgeliefert seien. „Wir brauchen schnellstmöglich effektive Maßnahmen gegen den Missbrauch dieses gefährlichen Mittels, durch das heimtückische Übergriffe auf die körperliche Unversehrtheit erst möglich werden."

Eigentlich wurde Gamma-Butyrolacton entwickelt, um in Industrie und Wirtschaft als Lösungs- oder Reinigungsmittel bzw. als Ausgangsstoff zur Herstellung von Pharmazeutika zu dienen – deshalb ist GBL frei verfügbar. Wird die Substanz jedoch dem Menschen verabreicht, verwandelt sie sich in dessen Körper in den gefährlichen Wirkstoff GHB. Dieser fällt bereits unter das Betäubungsmittelgesetz. Die Wirkungsweise reicht von einem angeheiterten Zustand über den Verlust des Bewusstseins bis hin zu Atemstillstand, Herz- oder Kreislaufversagen: Lebensgefahr! Besitz und Verkauf von GHB sind folgerichtig strafbar.

„Wir FREIE WÄHLER wollen diesen Missbrauch nicht mehr länger hinnehmen. Ein erster Schritt wäre, dass GBL nur noch in vergällter Form in Umlauf gebracht werden darf. Dann wäre diese Substanz für K.-o.-Tropfen unbrauchbar, weil die Opfer am üblen Geschmack sofort merken würden, dass ihnen etwas ins Getränk gemischt wurde", fordert Enders. Allerdings wäre durch diese Maßnahme nur ein Teil des verfügbaren Wirkstoffs kenntlich gemacht worden. „Eine andere Option wäre die Unterstellung von GBL unter das Betäubungsmittelgesetz. So könnte die Industrie GBL weiterverwenden, der Missbrauch des Mittels jedoch massiv eingedämmt werden."

Zum Dringlichkeitsantrag im Wortlaut / PDF

 

24.05.2019

EU-Vergaberecht muss einfacher werden! FREIE WÄHLER wollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken

ImageKommunen müssen öffentliche Bauaufträge ab einer gewissen Größe europaweit ausschreiben, so wollen es die EU-Vorschriften. Diese Vorschriften machen gerade den Städten und Gemeinden zunehmende Probleme. Deshalb fordern die FREIEN WÄHLER eine deutliche Anhebung der Schwellenwerte beispielsweise bei Bauaufträgen.

München. Die bayerischen Kommunen dürfen nicht im Verordnungssystem der EU untergehen. Deshalb setzen sich die FREIEN WÄHLER dafür ein, dass das sogenannte europäische Vergaberecht von öffentlichen Bauvorhaben einfacher wird und mehr Spielraum eröffnet. Vor allem die Schwellenwerte, die für Kommunen gelten, sollen spürbar angehoben werden. „Wir müssen das EU-Vergaberecht entschärfen. Die Schwellenwerte, ab denen Bauvorhaben europaweit ausgeschrieben werden müssen, sollten deutlich nach oben gehen", sagt Susann Enders, Generalsekretärin FREIE WÄHLER Bayern. Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister, unterstützt den Vorstoß: „Die Bürgermeister und kleinere Unternehmen kommen zunehmend unter Druck, die EU-Kriterien bei den EU-Ausschreibungen zu erfüllen. Das muss praxistauglicher werden!"

Ziel ist es regionale Anbieter besser ins Spiel zu bringen, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und Kommunen zu entlasten. „Wir müssen den Kommunen und unseren Regionen wieder eine stärkere Stimme in Europa geben", betont Enders. Verstärkte regionale Wertschöpfung muss gerade auch im Zuge des Klima- und Umweltschutzes eine wichtige Rolle spielen. Weite Transportwege durch Europa sind nicht förderlich. Eine Anpassung des Vergaberechts beschleunigt zudem den bitternötigen Bürokratieabbau der EU.

Hintergrund: Das Vergaberecht der Europäischen Union regelt die Vergabe öffentlicher Aufträge der Mitgliedstaaten. Es sollen Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge auf Gemeinschaftsebene koordiniert werden. Ziel ist es, dass öffentliche Auftraggeber, eben auch bayerische Kommunen, alle Wirtschaftsteilnehmer gleich, nicht diskriminierend und in transparenter Weise behandeln.
Sogenannte Wertgrenzen/Schwellenwerte regeln, wann eine Kommune EU-Vorschriften anwenden und beispielsweise Bauvorhaben europaweit ausschreiben muss. Für Bauaufträge liegt derzeit die Grenze bei 5 548 000 Euro. Dieser Schwellenwert wird regelmäßig überprüft und angepasst. Die nächste Überarbeitung ist für 2020 vorgesehen. Die FREIEN WÄHLER Bayern setzen sich dafür ein, dass dieser Schwellenwert massiv nach oben angehoben wird, um Kommunen nicht weiter im Bürokratiechaos alleine zu lassen und um regionale Anbieter besser ins Spiel zu bringen.

Freie Wähler Bayern, Landespressestelle

 

22.05.2019

Enders: Hebammenausbildung durch Akademisierung fit für die Zukunft machen!

Susann Enders, Sprecherin für Gesundheit, Soziales, Familie und Kinder der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion zum Antrag "Akademisierung der Hebammenausbildung in ganz Bayern", der heute im Landtagsausschuss für Wissenschaft und Kunst behandelt wurde:

„Hebammen und Geburtshelfer sind vor, während und nach der Geburt eines Kindes eine unerlässliche Stütze für die Familien. Wir FREIE WÄHLER setzen uns dafür ein, dass dieser ganz besondere Beruf nicht ausstirbt und noch attraktiver für die kommende Generation wird.

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Für junge Menschen, die sich zu einem Berufsleben als Hebamme oder Entbindungspfleger berufen fühlen, müssen wir mehr Anreize schaffen, sich guten Gewissens für diese Ausbildung entscheiden zu können. Dafür ist eine Weiterentwicklung der Hebammenausbildung an vielen weiteren Standorten in ganz Bayern dringend erforderlich. In den meisten europäischen Ländern und auch in einigen Bundesländern ist ein Hochschulstudium hierfür längst übliche Praxis.
Auch wer in Bayern Hebamme werden will, soll künftig ein Studium der Hebammenwissenschaften absolvieren. Zugangsvoraussetzung sollte entweder die abgeschlossene Ausbildung in einem Pflegeberuf oder eine zwölfjährige allgemeine Schulausbildung sein. Wir FREIE WÄHLER sehen in der Akademisierung des Hebammenberufs einen gangbaren Weg, durch den sich Hebammen zusätzliche Kompetenzen – etwa in der Prävention und der Gesundheitsförderung – aneignen können. So nehmen sie automatisch am internationalen Wissenschaftsdiskurs teil und empfehlen sich gleichzeitig für leitende Positionen."

 

 

15.05.2019

"Arbeitszeit mit der Stechuhr zu erfassen, ist nicht mehr zeitgemäß!" FREIE WÄHLER wollen kein Bürokratiemonster

Durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs werden unflexible und vor allem bürokratische Rahmenbedingungen geschaffen. Dennoch ist Arbeitsschutz und eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben wichtig, wie Susann Enders, Generalsekretärin der FREIEN WÄHLER Bayern, erklärt.

München. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs verpflichtet Arbeitgeber zur vollständigen Arbeitszeiterfassung. Diese sollen vor unbezahlter Mehrarbeit geschützt werden. Die FREIEN WÄHLER Bayern sprechen sich klar für den Schutz von Bürgerinnen und Bürgern vor Ausbeutung aus.

Generalsekretärin Susann Enders sagt: "Eine Zeiterfassungssoftware liefert alle erforderlichen Daten, mit deren Hilfe die Entgeltabrechnung erledigt werden kann. Der Arbeitsschutz und eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben kann somit familienfördernd gewährleistet werden." Gerade für Berufe, wo feste Präsenzzeiten nötig sind - beispielsweise im medizinischen Bereich - ist die Vertrauensarbeitszeit weniger gut geeignet. "Trotz allem dürfen wir die Augen vor den Anforderungen der modernen Wirtschaft nicht verschließen, denn ein flexibler Umgang mit Arbeitszeit ist Grundvoraussetzung für den Ausgleich konjunktureller und saisonaler Schwankungen", so Enders. Besonders bei kreativer Arbeit und Arbeit, die projektbasiert ist, ist der Arbeitsalltag nicht immer gleichbleibend ausgelastet.
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Dennoch werden durch das Urteil erneut mehr Bürokratie und Frustration geschaffen. Felix Locke, stellvertretender Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Bayern, sagt: "Arbeitszeit wie früher mit einer Stechuhr zu erfassen, ist nicht mehr zeitgemäß! Es passt nicht in unser digitales Zeitalter." Eine flexible Arbeitszeit muss sich in viele Arbeitssparten durchsetzen. Durch das Urteil werden unflexible und vor allem bürokratische Rahmenbedingungen geschaffen, die Nachteile für viele Arbeitnehmer bringen. Locke fordert "eine modulare Anpassung des Arbeitsgesetzes".

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit muss die neue Stoßrichtung sein, keine Einengung! Durch das Urteil werden selbständige Arbeitsweise und Kreativität beschnitten und Bürokratie ausgeweitet. Die maximale Tagesarbeitszeit muss in manchen Arbeitsbereichen zu einer maximalen Wochenarbeitszeit verändert werden. Das gilt für Startups, mittelständische und digitale Unternehmen genauso wie für die Gastwirtschaft. Es braucht keine Stechuhr, sondern mehr Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Zudem muss ein besserer Rahmen für Home-Office geschaffen werden, wodurch gerade auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert wird.

Freie Wähler Bayern, Landespressestelle

 

08.05.2019

FREIE WÄHLER wollen Akzeptanz von FFH-Gebieten steigern

Aktuell gibt es in Bayern 674 sogenannte FFH-Gebiete. Sie dienen dem europäischen Naturschutz und umfassen knapp zehn Prozent der Fläche Bayerns, darunter rund 450.000 Hektar Wald. Zwar stehen FFH-Gebiete nicht unter vollständigem Naturschutz, allerdings ist ihre Nutzung nur eingeschränkt möglich – was immer wieder zu erheblichen Konflikten mit Landbesitzern führt.

Derart unnötigem Ärger soll eigentlich durch Managementpläne vorgebeugt werden, in denen genau festgelegt wird, wie der jeweilige Naturraum und die darin lebenden Tierarten gemäß der europäischen FFH-Richtlinie geschützt werden kann.

„Doch bei der Erstellung der Pläne ist eine intensive Beteiligung der Betroffenen an sogenannten Runden Tischen erforderlich", so der forstpolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Nikolaus Kraus. Sein Fraktionskollege, der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses Dr. Leopold Herz, ergänzt: „In den meisten Gebieten finden Runde Tische leider nur wenig Beachtung, sodass es immer wieder zu Konflikten zwischen Naturschutz und Betroffenen kommt."

Kraus möchte deshalb Grundeigentümer, Nutzer, Kommunen, Behörden und Privatpersonen im Bayerischen Landtag an einen Tisch bringen. Wie können Landnutzung und Baumaßnahmen, etwa neue Umgehungsstraßen, ermöglicht und zugleich der in FFH-Gebieten vorgeschriebene Naturschutz unter einen Hut gebracht werden? Diskutieren Sie mit bei unserem Parlamentarischen Abend "NATURA2000: Artenschutz & Landwirtschaft - geht das?" am 17. Mai um 19 Uhr im Bayerischen Landtag.

Auf dem Podium:
Leopold. M. Thum, Fachanwalt für Agrarrecht, München
Andreas von Lindeiner, Referatsleiter Artenschutz beim Landesbund für Vogelschutz (LBV)
Michael Kaiser, Bayerisches Landwirtschaftsministerium
Hans Lupperger, Vorsitzender Landschaftsverein Ismaning
Ein Vertreter des Bayerischen Umweltministeriums

NATURA 2000: Artenschutz & Landwirtschaft - geht das?
17.05.2019 - 17.05.2019
19:00 - 21:00
Ort: Bayerischer Landtag, Senatssaal
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Wir freuen uns auf Sie!

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

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15.04.2019

ImageVolksbegehren zum Artenschutz:
FREIE WÄHLER wollen Interessenausgleich für bayerische Landwirtschaft

Susann Enders: Neuregelung muss für Bauern tragfähig und umsetzbar sein

Weilheim: Nach der Entscheidung zur Annahme des Volksbegehrens ‚Artenschutz' im Bayerischen Landtag wollen sich die FREIEN WÄHLER für die Interessen der Bauern starkmachen. In einem Begleitgesetz wollen sie zahlreiche Verordnungen und Regelungen schaffen, um den Natur- und Artenschutz in Bayern auf breite Beine zu stellen.

„Für Artenvielfalt, für Naturschutz im Einklang mit allen Menschen in Bayern", so Susann Enders, Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus Weilheim. Hierfür sollten im Haushalt mehrere Millionen Euro bereitgestellt werden, um Leistungen der Landwirte für den Natur- und Artenschutz zu würdigen.

Susann Enders weiter: „Wir wollen das Volksbegehren nicht nur annehmen, sondern es in mehreren Punkten verbessern und weiterentwickeln."

So sollen etwa die Verpflichtung zu Dachbegrünungen und Blühstreifen, die Reduzierung von Lichtemissionen, aber auch das Schulfach „Alltagskompetenz" Eingang in den Gesetzgebungsprozess finden. Auch eine konsequent umgesetzte Energiewende in Bürgerhand, die Reduzierung des Flächenverbrauchs, der Schutz von Streuobstwiesen sowie eine Stärkung bestehender Schutzgebiete sollen sich in entsprechenden Verordnungen und Gesetzen wiederfinden.

Zudem wolle die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion den Ökolandbau stärker fördern und den Ausbau des staatlich subventionierten Vertragsnaturschutzes durch Landwirte regeln. „Uns FREIEN WÄHLERN ist wichtig, dass die Neuregelungen für unsere Landwirte tragfähig und umsetzbar sind. Sie sind als Landnutzer unmittelbar betroffen und müssen deshalb, wo erforderlich, auch Ausgleichsmaßnahmen erhalten", betont Susann Enders. Ziel des Maßnahmenpaketes müsse sein, Artenschutz und Landwirtschaft zusammenzubringen.

„Was wir brauchen und wollen, ist ein besserer Naturschutz, der integriert und nicht spaltet", macht Susann Enders deutlich.

Der Schutz der biologischen Vielfalt sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Entscheidend wird daher die Bereitschaft aller Menschen sein, ihren Lebensstandard anzupassen", betont Susann Enders. Das Maßnahmenpaket zum Artenschutz soll noch in diesem Sommer verabschiedet werden.
Sollte es vom Landtag angenommen werden, brächte Bayern eines der weitreichendsten Artenschutzgesetze Europas auf den Weg.

 

09.04.2019

München. Aktuelle Herausforderungen des Erzieherberufs: Darüber haben sich rund 30 leitende Erzieherinnen aus Schwaben bei einem Fachgespräch im Landtag mit Johann Häusler, stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Mitglied im Sozialausschuss, sowie der sozialpolitischen Fraktionssprecherin Susann Enders ausgetauscht. „Die Kindergartenzeit ist ein wesentlicher Bestandteil der frühkindlichen Bildung und liegt uns FREIEN WÄHLERN besonders am Herzen. Deshalb sind wir stolz darauf, die Kostenfreiheit der Kitas maßgeblich vorangebracht zu haben. Jetzt gilt es, gezielt in die Qualität der Betreuung zu investieren", betonte Häusler, der zu dem Fachgespräch eingeladen hatte.
(...)
Einig waren sich die Anwesenden, dass viele berufstätige Eltern in eine Zwangslage gerieten, sobald ihr Kind erkranke. Nötig seien Regelungen, die den Eltern den Druck nehmen und die über die bisherige Möglichkeit einer unentgeltlichen Freistellung von der Arbeit für maximal zehn Tage hinausgingen.
„Dieses Fachgespräch hat viele Probleme vor Ort deutlich gemacht und uns bei den Lösungen einen guten Schritt weitergebracht. Wir hoffen, diesen Dialog auf Praxisebene auch zukünftig fortführen zu können", erklärte Häusler. Und Enders versprach: „Wir werden die vielen, guten Vorschläge prüfen und in Form von Anträgen in den Bayerischen Landtag einbringen."
zur vollständigen Pressemeldung

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 Johann Häusler und Susann Enders

 

05.04.2019

ImageSusann Enders zur Impfpflichtdebatte: "Wir FREIE WÄHLER sehen den medizinischen Nutzen von Impfungen für die Menschen in Bayern als großen Vorteil. Aus diesem Grund unterstützen wir eine fundierte ärztliche Information und Aufklärung zum Thema Impfen. Eine Impfpflicht lehnen wir jedoch ab. Dies wäre ein weitreichender Eingriff in die Rechte der Eltern und die körperliche Unversehrtheit. Die Entscheidung zum Impfen soll unserer Auffassung nach dem Einzelnen zustehen, wobei uns wichtig ist, dass sowohl die erforderlichen Sachinformationen als auch die notwendigen Impfstoffe jedem zur Verfügung stehen."

 

28.02.2019

Image(...) Das beste Mittel im Kampf gegen Radikalisierung und Extremismus ist die Prävention.
In Bayern engagieren sich zahlreiche Initiativen, Vereine und Gruppierungen für ein demokratisches und tolerantes Miteinander. Mit einem interfraktionellen Dringlichkeitsantrag setzt sich die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion dafür ein, dass diese Gruppen bei der Vergabe von Bundesfördermitteln berücksichtigt werden. (...) „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass neben repressiven vor allem auch präventive Ansätze und Maßnahmen nötig sind, um Extremismus und Radikalisierung entgegenzuwirken", erklärt die sozialpolitische Fraktionssprecherin Susann Enders. (...)
weiterlesen: fw-landtag.de/presse/pressemitteilungen

 

27.02.2019

Unklarheiten und Rechtsunsicherheiten bei Altstraßen sind endgültig beseitigt

München. Die Koalitionäre CSU und FREIE WÄHLER schaffen Klarheit bei der Diskussion über Ersterschließungsbeiträge für Altstraßen. Ab sofort gilt: Kommunen können ihren Bürgern mehr als nur ein Drittel des zu erhebenden oder bereits erhobenen Beitrags für die Ersterschließung erlassen – nach eigenem Ermessen gegebenenfalls bis zu hundert Prozent.

Presse-Informationen sowie ein Foto zur heutigen Pressekonferenz finden Sie hier: FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag

 

13.02.2019

Die Weilheimer Behindertenbeauftragte Susann Enders sieht jetzt auch im Bayerischen Landtag einen großen Schwerpunkt ihrer Arbeit im Thema Barrierefreiheit.
Beim heutigen Treffen des Koalitionsausschusses für Sozialpolitik mit dem neuen Bayerischen Behindertenbeauftragten Herrn Holger Kiesel, wurden Probleme deutlich angesprochen. Dazu gehört auch die Konkurrenz zwischen mehr Wohnbebauung und Teilhabe für alle. Rollstuhlwohnungen werden dabei immer wieder als teuer und schwer vermittelbar angesehen, fehlen dennoch in ganz Bayern. Behinderung heißt nicht nur im Rollstuhl zu sitzen, sondern umfasst ein breites Spektrum wie Sinneseinschränkungen, Mobilitätseinschränkungen, psychische Erkrankungen, Lernbehinderung und nicht zu vergessen die Menschen mit Multipler Sensibilität auf Chemikalien MCS, die aufgrund fehlender Deklarationspflicht vom bloßen Aufenthalt im öffentlichen Raum mehr oder weniger ausgeschlossen sind.
Ziel muss es sein, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Vielfältigkeit der Einschränkungen zu schaffen, die jeden von uns betreffen können. Nicht WIR für die Menschen mit Behinderungen, sondern WIR für die Teilhabe ALLER. Das muss die Überschrift für zukünftiges Handeln von kommunalpolitischer bis hin zu landespolitischer Ebene sein.

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Vorn sitzend von links:
Thomas Huber, MdL, stellv. Vorsitzender Ausschuss Gesundheit und Pflege,

Holger Kiesel, Behindertenbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung,
Susann Enders, MdL, Gesundheitspolitische Sprecherin Fraktion Freie Wähler

 

12.02.2019

ImageSusann Enders, gesundheitspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zur heutigen Pressemitteilung des Kultusministeriums „Gesundheitsbonus entlastet Schülerinnen und Schüler und stärkt die Attraktivität der Ausbildung in Gesundheitsberufen".
Weiterlesen fw-landtag.de/presse/pressemitteilungen

 

07.02.2019

ImageEnders/FREIE WÄHLER: Wohnungs- und Obdachlose in ihrer Notlage nicht allein lassen

Susann Enders, sozialpolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zum Antrag „Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Bayern bekämpfen" im heutigen Sozialausschuss:
Lesen: fw-landtag.de/presse/pressemitteilungen

 
 
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